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Die Heuberger-Historie: Eine Erfolgsgeschichte.

Das Wort von der Erfolgsgeschichte ist da allemal angebracht: So liest sich der Streifzug durch die letzten fünf Jahrzehnte, in denen das weithin bekannte Autohaus nunmehr besteht. Wir zeichnen hier die Heuberger-Historie nach und setzen die wichtigen Jahreszahlen den Ereignissen bzw. Veränderungen im Unternehmen voran.

1964 - 1985

1964: Hilmar Heuberger, damals knapp 29 Jahre alt, übernimmt nach der Meisterprüfung von seinem Vater Eduard auf Pachtbasis die Werkstätte in Bernbeuren. Ein Jahr zuvor har er seine Frau Irene geheiratet, die als Bürokraft in den Betrieb einsteigt. Das Ehepaar hat zwei Söhne und eine Tochter. Verkauft und repariert wurden Traktoren, Heuaufzüge, Melkmachinen, Mähwerke, Ladewagen und vieles mehr für die Landwirtschaft, sowie Autos und Mopeds.

1965: Bereits 1965 im Dezember wird Hilmar Heuberger von VW ein Vertrag als Service-Partner angeboten. Gleich im ersten Jahr werden 30 Neuwagen verkauft. Die Kunden sind aus Bernbeuren und Umgebung, aber auch aus Schongau und Peiting zu uns gekommen. Aus- und Einbau eines Käfer-Motors kosten damals 7,50 Mark!

1966: Im Betrieb sind bereits zehn Personen beschäftigt. Der Kfz-Bereich befindet sich im Erdgeschoss, die Landmaschinenwerkstätte ist im Untergeschoss untergebracht.

1967: Vom Shell-Konzern erhält der Betrieb eine überdachte Tankstelle, die auch an Sams- und Sonntagen geöffnet ist. Ab 1974 ist Texaco dann der Vertragspartner. Ende der 80er Jahre weicht die Tankstelle aus Platzgründen.

1969 geht der Betrieb an Hilmar Heuberger über.

1970 wird die Werkstätte erweitert und eine Heizung eingebaut.

1974:
Der VW Golf ist auf dem Markt. Er wird der große Renner im Verkauf - auch beim Autohaus Heuberger. Zusätzlich werden auch Fahrzeuge von Audi verkauft, nachdem diese Marke zum VW-Konzern gekommen ist. Von der Kirchenstiftung Bernbeuren erwirbt Hilmar Heuberger ein angrenzendes Grundstück, das für die weitere Entwicklung des Betriebes wichtig ist.

1985 steht eine weitere Vergrößerung des Betriebes an. Es wird ein Anbau realisiert mit Ausstellungsfläche, Büros, Teilelager und Unterkellerung mehrerer Räume.

1990 - 2002

1990 ist das Jahr, in dem Sohn Reiner "Ronny" Heuberger in die Firma einsteigt. Er ist mittlerweile zum Kfz-Meister und Kfz-Betriebswirt ausgebildet. Das Autohaus ist in den 80er Jahren druch diverse Umbaumaßnahmen laufend vergrößert worden.

1995: Die Firma wird in eine OHG umgewandelt. Hilmar und Reiner Heuberger sind Geschäftsführer der Offenen Handelsgesellschaft.

1997/98: Durch Flächenerwerb wird der Betrieb in den Jahren 1997 und 1998 komplett umgebaut und erstreckt sich auf 900 Quadratmeter Werkstatt-, Ausstellungs-, Büro- und Lagerfläche. Erreichtet werden auch eine Wasch- und Pflegehalle sowie eine Entsorgungshalle.

2000: Die OHG wird aufgelöst; Reiner Heuberger wird zum alleinigen Inhaber und Geschäftsführer des Autohaus Heuberger. Nach dem Generationswechsel bringt sich Hilmar Heuberger noch immer ins tägliche Geschäft ein.

2002: Bau einer weiteren Halle am Standort Bernbeuren, in der ca. 3500 Räder eingelagert werden können.

 

2004: Heuberger in Füssen

Seit Anfang 2004 ist das Autohaus Heuberger auch in Füssen präsent. Durch konsequentes Umsetzen der Heuberger-Standards, die bereits in Bernbeuren für den Erfolg gesorgt hatten, konnte auch in Füssen ein insolventer Betrieb innerhalb sehr kurzer Zeit wieder aufgebaut werden.
Bei diesem Schritt war es für die Familie Heuberger besonders wichtig ihre soziale Verantwortung nicht außer Acht zu lassen.
So konnten im Raum Füssen 50 Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise erhalten werden

2012: Spatenstich unseres Neubaus in Füssen

Mit dem offiziellen Spatenstich im Juli 2012 startet das Autohaus Heuberger, gemeinsam mit dem Bürgermeister Paul Iacob, die Bauphase für das Leuchtturm-Projekt im Gewerbepark Allgäuer Land, den neuen Heuberger Standort mit den Marken Audi und VW. Nach einer rund 15-monatigen Bauphase wird hier im Herbst 2013 einer der modernsten Handelsbetriebe Deutschlands entstehen. "Mit dem neuen Audi und VW Standort setzen wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft des Unternehmens und werden im Zuge des Neubaus auch weitere Arbeitsplätze schaffen", so Inhaber und Geschäftsführer Reiner Heuberger. Auch Füssens Bürgermeister Paul Iacob würdigt das Bauvorhaben als Meilenstein moderner Architektur im Gewerbepark Allgäuer Land.
Von den 1.100 Quadratmetern Ausstellungsfläche entfallen 500 Quadratmeter auf Audi bzw. 600 Quadratmeter auf VW. Im neuen Audi Gebäude, das im sogenannten "Terminal-Stil" gebaut wird, werden zukünftig 15 Neuwagen präsentiert. Die VW Austellungshalle, die auf einer schlichten und geradlinigen Stahlkonstruktion basiert, bietet Präsentationsmöglichkeiten für bis zu 18 Neuwagen und drei VW Nutzfahrzeuge. Auf dem gesamten Außengelände werden ab Herbst 2013 insgesamt 80 Gebrauchtwagen beider Marken ausgestellt.
Der gesamte Werkstatt- und Servicebereich wird ebenfalls erweitert: mit insgesamt drei Dialogannahmen und 21 Werkstattarbeitsplätzen wird hier neueste Prüftechnik zum Einsatz kommen. Neben einem Räderhotel mit Kapazitäten bis zu 1000 Reifen wird auf dem nördlichen Bereich des Geländes ein Aufbereitungscenter mit vier Arbeitsplätzen entstehen, in dem sich eine Fahrzeugpflegestation sowie Waschanlage befindet.
Das Autohaus Heuberger setzt in dem neuen Audi-Terminal auch hohe ökologische Anforderungen um: so wird eine eigene Grundwasserwärmepumpe die für Beheizung im Winter bzw. Kühlung im Sommer nötige Energie liefert. Darüber hinaus soll mit Hilfe einer biologischen Abwasseraufbereitungsanlage das Abwasser geklärt und anschließend dem eigenen Wasserkreislauf wieder zugeführt werden. Durch eine großflächige Begrünung des Werkstattdachs werden nicht nur Kosten gespart, sondern auch das Mikroklima verbessert.


(Text: Manfred Sailer)

2012: Der Rohbau in Füssen steht!

Ein wichtiger Bauabschnitt wurde im November 2012 erreicht: Das neue Autohaus Heuberger feiert die Fertigstellung des Rohbaus mit einem Richtfest.
Beim Richtfest dankte der Bauherr traditionsgemäß allen Handwerkern, Fachplanern und Architekten für ihren Einsatz. Bis Oktober 2013 soll im Gewerbepark Allgäuer Land der moderne Handelsbetrieb mit den Marken Audi und VW entstehen.
"Wir haben ein wichtiges Etappenziel beim Neubau unseres Verkaufsstandortes erreicht, dafür danke ich allen Beteiligten", sagt Geschäftsführer Reiner Heuberger, der überdies betont, dass ein Großteil der Handwerker, Fachplaner und Archtiketen aus der Region kommt.
(Quelle: Kreisbote Füssen 5.12.12)

2013: Autohaus Heuberger Startet Geschäftsbetrieb in Füssen

Nach rund 18 Monaten Bauzeit öffnet das Autohaus Heuberger in Füssen einen der modernsten Handelsbetriebe Deutschlands: Seit dem 1. Oktober hat der neue Heuberger Standort an der Hiebelerstraße 65 offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Das Unternehmen investierte rund sechs Millionen Euro in den Neubau und setzt dabei nicht nur ein Stück zukunftsweisende Architektur sondern bekennt sich damit auch klar zum Wirtschaftsstandort Füssen. „Ich bin sehr stolz, dass wir hier in Füssen ein solches Leuchtturm Projekt realisieren konnten. Die gute und enge Zusammenarbeit mit der Stadt Füssen sowie mit den Herstellern Audi und Volkswagen hat maßgeblich zu dem Gelingen unseres neuen Standortes beigetragen“, sagt Geschäftsführer Reiner Heuberger. 

Auf dem 1,5 Hektar großen Gelände bietet das Autohaus Heuberger insgesamt 1.100 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Dabei entfallen 500 Quadratmeter auf Audi beziehungsweise 600 Quadratmeter auf Volkswagen. Die Gebäude verkörpern modernste Handelsarchitektur der beiden Marken – optisch, technisch wie auch ökologisch wurden hier neueste Standards umgesetzt. Von den insgesamt rund 140 Heuberger Mitarbeitern ist rund die Hälfte an dem neuen Standort in Füssen beschäftigt. Weitere Neueinstellungen sind geplant, dabei setzt das Unternehmen bei der Personalsuche bevorzugt auf qualifiziertes Personal aus der Region. 

Im sogenannten Audi Terminal werden 16 Neuwagen präsentiert, das neue Volkswagen Gebäude bietet Platz für bis zu 16 Neuwagen und drei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Auf dem gesamten Außengelände sind insgesamt 80 Gebrauchtwagen beider Marken ausgestellt. Der Werkstatt- und Servicebereich wurde im Zuge des Neubaus erweitert: bei den insgesamt drei Dialogannahmen und 22 Werkstattarbeitsplätzen kommt neueste Prüftechnik zum Einsatz, mehr als die Hälfte der Hebebühnen wurde erneuert. Das neue Teilelager hält rund 4.000 verschiedene Ersatzteile bereit und bietet Kapazitäten für weitere 4.000 Ersatzteile. Neben einem Räderhotel mit Kapazitäten bis zu 1.000 Satz Räder (4.000 Stück!) befindet sich auf dem nördlichen Bereich des Geländes ein Aufbereitungscenter mit vier Arbeitsplätzen, in dem eine Fahrzeugpflegestation sowie eine Waschanlage untergebracht sind. 

Umsetzung hoher ökologischer Standards

Das Autohaus Heuberger setzt im neuen Audi und Volkswagen Gebäude auch hohe ökologische Anforderungen um: So liefert eine eigene Grundwasserwärmepumpe die für die Beheizung im Winter bzw. Kühlung im Sommer nötige Energie. Darüber hinaus wird mit Hilfe einer biologischen Abwasseraufbereitungsanlage das Abwasser geklärt, und anschließend dem eigenen Wasserkreislauf wieder zugeführt. Dadurch wird die Menge des Abwassers als auch die Menge des notwendigen Trinkwassers um mehr als 80 Prozent reduziert. Eine großflächige Begrünung des Dachs (betrifft das Verbindungsstück zwischen den Gebäuden) dient der Verbesserung des Raumklimas, dem Ausgleich von Außentemperaturspitzen sowie der Rückhaltung von Starkregenereignissen. Auf dem Verbindungsstück zwischen den beiden Gebäuden sind bereits Vorbereitungen für den Bau einer Photovoltaik Anlage getroffen worden. Nach Inbetriebnahme der Photovoltaik Anlage wird die Gebäudekühlung und –beheizung autark, das heißt, es findet zukünftig kein Verbrauch von fossilen Brennstoffen und keine CO2-Emission statt. Die Maßnahmen wurden von LFA Förderbank unterstützt. 

Optimale Lage

Reiner Heuberger geht davon aus, dass sich die verkehrsgünstige Lage am Ortseingang und nahe der A7 positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken wird. So wurde von der Stadt Füssen eine zweite Zufahrt genehmigt, dass der neue Heuberger Standort von beiden Richtungen perfekt erreichbar ist. 

Eckdaten

Für den Neubau des Füssener Standortes wurden insgesamt 220 Tonnen Baustahl verwendet, das entspricht in etwa dem Gewicht eines Boeing 787-8 Dreamliner. Hinter den Fassaden des Audi und Volkswagen Gebäude verbergen sich rund 46.000 Meter Kabel (Leitungen für die Deckenheizung/-kühlung sowie Elektro-, Daten- und Netzwerkleitungen). Würde man alle Leitungen aneinander reihen, so könnte man damit ungefähr eine Strecke bis zum Heuberger Standort nach Bernbeuren und zurück nach Füssen verbinden. Würden die 9.500 Quadratmeter Asphalt- und Pflasterfläche und die 4.500 Quadratmeter gebauten Trockenbauwände und –decken zusammengelegt, ergäbe dies eine Fläche von zwei Fußballfeldern. 

Die Architektur

Mit dem Terminal-Konzept setzt Audi in seiner weltweiten Handelsarchitektur neue Maßstäbe. Basierend auf dem Anspruch einer unverkennbaren Markenarchitektur, die ihre baukulturelle Verantwortung übernimmt, wurde das neue Terminal-Konzept entwickelt. Dieses prägt bereits an vielen Handelsstandorten weltweit das Gesicht der Marke Audi. Entwickelt wurde das Konzept vom Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner. Lokal umgesetzt hat den Bau das Ingenieurbüro IBG GmbH aus Schongau. 

Das Innenleben des Audi Terminal wird bestimmt durch das neue Schauraumkonzept:klare Linien, hochwertige und innovative Materialien schaffen einen exklusiven Präsentationsrahmen. Eine Kommunikationsplattform bildet die zentrale Anlaufstelle für alle Kunden. Die Dynamik der Kurve ist das prägende Element des Audi Terminals. Die gesamte Ausstellungsfläche wurde als Krümmung definiert. Der Kurvenraum im Inneren durchtrennt das gesamte Geschoss und gibt dem Terminal seinen unverwechselbaren Charakter. Das Besondere: Jeder Terminal ist unmittelbar an sein Umfeld angepasst und damit ein Unikat. Dennoch besitzt er einen weltweiten Wiedererkennungswert. Die Außenfassade besteht aus wabenförmig perforiertem Aluminium – das Material, das für die Innovationskraft der Marke Audi steht. Die dominierenden Farben im Ausstellungsraum sind Grau, Silber und Weiß, die Materialien Putz, Stahl, Stein und Quarz. 

Im neuen Volkswagen Gebäude hat das Autohaus Heuberger das so genannte „Modulkonzept“ der Marke umgesetzt. Dieses ermöglicht eine individuelle und nach Marken CI Vorgaben gerechte Gestaltung, optimal angepasst an die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten. Das Gebäude basiert auf einer schlichten und geradlinigen Stahlkonstruktion – dabei ist der gesamte Innenraum überwiegend in Weiß gehalten. Im Inneren zeigt sich das Gebäude übersichtlich, offen und großzügig. Arbeitsabläufe werden erleichtert, wie z. B. durch die direkte Anbindung der offenen Servicebüros an die Dialogannahme.