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AUTOHAUS HEUBERGER STARTET GESCHÄFTSBETRIEB AN NEUEN AUDI UND VOLKSWAGEN STANDORT IN FÜSSEN

Füssen, 11.10.2013 – Nach rund 18 Monaten Bauzeit öffnet das Autohaus Heuberger in Füssen einen der modernsten Handelsbetriebe Deutschlands: Seit dem 1. Oktober hat der neue Heuberger Standort an der Hiebelerstraße 65 offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Das Unternehmen investierte rund sechs Millionen Euro in den Neubau und setzt dabei nicht nur ein Stück zukunftsweisende Architektur sondern bekennt sich damit auch klar zum Wirtschaftsstandort Füssen. „Ich bin sehr stolz, dass wir hier in Füssen ein solches Leuchtturm Projekt realisieren konnten. Die gute und enge Zusammenarbeit mit der Stadt Füssen sowie mit den Herstellern Audi und Volkswagen hat maßgeblich zu dem Gelingen unseres neuen Standortes beigetragen“, sagt Geschäftsführer Reiner Heuberger.  

Auf dem 1,5 Hektar großen Gelände bietet das Autohaus Heuberger insgesamt 1.100 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Dabei entfallen 500 Quadratmeter auf Audi beziehungsweise 600 Quadratmeter auf Volkswagen. Die Gebäude verkörpern modernste Handelsarchitektur der beiden Marken – optisch, technisch wie auch ökologisch wurden hier neueste Standards umgesetzt. Von den insgesamt rund 140 Heuberger Mitarbeitern ist rund die Hälfte an dem neuen Standort in Füssen beschäftigt. Weitere Neueinstellungen sind geplant, dabei setzt das Unternehmen bei der Personalsuche bevorzugt auf qualifiziertes Personal aus der Region. 

Im sogenannten Audi Terminal werden 16 Neuwagen präsentiert, das neue Volkswagen Gebäude bietet Platz für bis zu 16 Neuwagen und drei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Auf dem gesamten Außengelände sind insgesamt 80 Gebrauchtwagen beider Marken ausgestellt. Der Werkstatt- und Servicebereich wurde im Zuge des Neubaus erweitert: bei den insgesamt drei Dialogannahmen und 22 Werkstattarbeitsplätzen kommt neueste Prüftechnik zum Einsatz, mehr als die Hälfte der Hebebühnen wurde erneuert. Das neue Teilelager hält rund 4.000 verschiedene Ersatzteile bereit und bietet Kapazitäten für weitere 4.000 Ersatzteile. Neben einem Räderhotel mit Kapazitäten bis zu 1.000 Satz Räder (4.000 Stück!) befindet sich auf dem nördlichen Bereich des Geländes ein Aufbereitungscenter mit vier Arbeitsplätzen, in dem eine Fahrzeugpflegestation sowie eine Waschanlage untergebracht sind. 

Umsetzung hoher ökologischer Standards
Das Autohaus Heuberger setzt im neuen Audi und Volkswagen Gebäude auch hohe ökologische Anforderungen um: So liefert eine eigene Grundwasserwärmepumpe die für die Beheizung im Winter bzw. Kühlung im Sommer nötige Energie. Darüber hinaus wird mit Hilfe einer biologischen Abwasseraufbereitungsanlage das Abwasser geklärt, und anschließend dem eigenen Wasserkreislauf wieder zugeführt. Dadurch wird die Menge des Abwassers als auch die Menge des notwendigen Trinkwassers um mehr als 80 Prozent reduziert. Eine großflächige Begrünung des Dachs (betrifft das Verbindungsstück zwischen den Gebäuden) dient der Verbesserung des Raumklimas, dem Ausgleich von Außentemperaturspitzen sowie der Rückhaltung von Starkregenereignissen. Auf dem Verbindungsstück zwischen den beiden Gebäuden sind bereits Vorbereitungen für den Bau einer Photovoltaik Anlage getroffen worden. Nach Inbetriebnahme der Photovoltaik Anlage wird die Gebäudekühlung und –beheizung autark, das heißt, es findet zukünftig kein Verbrauch von fossilen Brennstoffen und keine CO2-Emission statt. Die Maßnahmen wurden von LFA Förderbank unterstützt.

Optimale Lage
Reiner Heuberger geht davon aus, dass sich die verkehrsgünstige Lage am Ortseingang und nahe der A7 positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken wird. So wurde von der Stadt Füssen eine zweite Zufahrt genehmigt, dass der neue Heuberger Standort von beiden Richtungen perfekt erreichbar ist. 

Eckdaten
Für den Neubau des Füssener Standortes wurden insgesamt 220 Tonnen Baustahl verwendet, das entspricht in etwa dem Gewicht eines Boeing 787-8 Dreamliner. Hinter den Fassaden des Audi und Volkswagen Gebäude verbergen sich rund 46.000 Meter Kabel (Leitungen für die Deckenheizung/-kühlung sowie Elektro-, Daten- und Netzwerkleitungen). Würde man alle Leitungen aneinander reihen, so könnte man damit ungefähr eine Strecke bis zum Heuberger Standort nach Bernbeuren und zurück nach Füssen verbinden. Würden die 9.500 Quadratmeter Asphalt- und Pflasterfläche und die 4.500 Quadratmeter gebauten Trockenbauwände und –decken zusammengelegt, ergäbe dies eine Fläche von zwei Fußballfeldern. 

Die Architektur
Mit dem Terminal-Konzept setzt Audi in seiner weltweiten Handelsarchitektur neue Maßstäbe. Basierend auf dem Anspruch einer unverkennbaren Markenarchitektur, die ihre baukulturelle Verantwortung übernimmt, wurde das neue Terminal-Konzept entwickelt. Dieses prägt bereits an vielen Handelsstandorten weltweit das Gesicht der Marke Audi. Entwickelt wurde das Konzept vom Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner. Lokal umgesetzt hat den Bau das Ingenieurbüro IBG GmbH aus Schongau. 

Das Innenleben des Audi Terminal wird bestimmt durch das neue Schauraumkonzept: klare Linien, hochwertige und innovative Materialien schaffen einen exklusiven Präsentationsrahmen. Eine Kommunikationsplattform bildet die zentrale Anlaufstelle für alle Kunden. Die Dynamik der Kurve ist das prägende Element des Audi Terminals. Die gesamte Ausstellungsfläche wurde als Krümmung definiert. Der Kurvenraum im Inneren durchtrennt das gesamte Geschoss und gibt dem Terminal seinen unverwechselbaren Charakter. Das Besondere: Jeder Terminal ist unmittelbar an sein Umfeld angepasst und damit ein Unikat. Dennoch besitzt er einen weltweiten Wiedererkennungswert. Die Außenfassade besteht aus wabenförmig perforiertem Aluminium – das Material, das für die Innovationskraft der Marke Audi steht. Die dominierenden Farben im Ausstellungsraum sind Grau, Silber und Weiß, die Materialien Putz, Stahl, Stein und Quarz. 

Im neuen Volkswagen Gebäude hat das Autohaus Heuberger das so genannte „Modulkonzept“ der Marke umgesetzt. Dieses ermöglicht eine individuelle und nach Marken CI Vorgaben gerechte Gestaltung, optimal angepasst an die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten. Das Gebäude basiert auf einer schlichten und geradlinigen Stahlkonstruktion – dabei ist der gesamte Innenraum überwiegend in Weiß gehalten. Im Inneren zeigt sich das Gebäude übersichtlich, offen und großzügig. Arbeitsabläufe werden erleichtert, wie z. B. durch die direkte Anbindung der offenen Servicebüros an die Dialogannahme.